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  Aktuelles von JUNGE LINKE - Linksjugend ['solid] im Landkreis Wittenberg  
16. Januar 2008
Junge Linke kritisieren Oberbürgermeisterkandidaten
Jugendorganisation: Toleranzplätze sind Freiräume für Jugendliche
Mit scharfer Kritik haben JUNGE LINKE auf die Ankündigung des Wittenberger OB-Kandidaten der CDU, Frank Scheurell, reagiert, im Falle seiner Wahl die Toleranzplätze in Wittenberg abzuschaffen.

 

"Denn damit würden Jugendliche und junge Erwachsene ganz aus dem Stadtbild gedrängt.", erklärt hierzu Lena Kreck, Mitglied der Linksjugend aus Wittenberg.

"Wir Jugendliche sind jetzt schon einer massiven Einschränkung unserer Freiheiten ausgesetzt, indem wir nur an bestimmten Orten toleriert werden. An anderen Orten drohen uns Platzverweise.

Eine weltoffene und tatsächlich tolerante Stadt erklärt ihr gesamtes Stadtgebiet zum Toleranzplatz.

Solange die Stadt hierzu nicht bereit ist, bedarf es wenigstens einzelner Orte, an denen sich Jugendliche und junge Erwachsene treffenen können. Der CDU-Kandidat jedoch schürt kenntnisfrei Vorurteile. Er versucht, Alt in Jung in Wittenberg gegeneinander auszuspielen. Die jungen Wittenberger werden jedoch wissen, wer ihnen die Treffpunkte vermiesen will."


aktuelles Flugblatt der Jungen Linken

Irgendwo is Schluss. Kein Sex mit Nazis!

 

Tatsache ist:

Der deutsche Faschismus hat einen Krieg begonnen, der 45 Millionen Menschen das Leben kostete. Das nationalsozialistische Verbrecherregime hat geplant und zielstrebig 6 Millionen jüdische Menschen umgebracht. Gleichzeitig wurden viele weitere Menschen - Sozialdemokraten, Kommunisten und bürgerliche Demokraten, Homosexuelle oder "Entartete" - in Konzentrationslager gesperrt, viele davon wurden dort ermordet.

 

Tatsache bleibt:

Ein großer Teil der damaligen deutschen Bevölkerung hat gegen die Nazis keinen Widerstand geleistet, viele haben sogar aktiv die NSDAP und ihre menschenverachtende und rassistische Ideologie unterstützt. Erst durch die Alliierten - Sowjetunion, die USA, Großbritannien und Frankreich - konnte Hitler gestürzt, der Krieg beendet, Deutschland befreit und das Morden beendet werden.

 

Deshalb: Antifa ist wichtig.

Wir wollen, dass in der Bundesrepublik Faschismus nie wieder eine Chance hat. Die Nazi-Zeit darf sich nie wiederholen. Nur in einer Demokratie haben Menschen gleiche Rechte und Freiheiten. Deshalb sind wir nicht "neutral" gegenüber Leuten, die ein neues "Drittes Reich" errichten wollen. Deshalb ist Antifaschismus wichtig.

 

Was tun? Was tun: Kein Sex mit Nazis.

Nazis bekämpft man nicht durch Weg- oder Übersehen. Wir alle sind gefordert: Greif ein, wo rassistische Sprüche fallen oder Nazi-Symbole gezeigt werden. Geh dazwischen oder ruf die Polizei, wenn Rechte andere Menschen auf der Straße anpöbeln. Reiß die Nazi-Aufkleber von den Wänden. Support your local Antifa. Keep left. Und wichtig: Hab niemals Sex mit Nazis.


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Unser nächstes Treffen findet am Donnerstag, 7. Februar 2008, 18.30 Uhr, in Wittenberg statt.