Junge Linke.PDS Wittenberg wollen:
Kindertagesstätten:
Jedes Kind
muss einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung haben!
Denn Angebote der frühkindlichen
Förderung und Bildung müssen allen Kindern unabhängig
vom Erwerbsstatus der Eltern offen stehen.
Wir setzen eine
Hochschulausbildung für Erzieherinnen und Erzieher
durch! Außer in Deutschland und in Malta ist dies
nämlich europäische Praxis und entspricht den hohen
Erwartungen an die frühkindliche Bildung.
Schulen:
Eine Schule für alle!
Denn gemeinsam lernt sich’s
besser!
Unser Ziel ist die
Gemeinschaftsschule. Wir wollen eine Schule mit
hohem Bildungsniveau. Wir wollen mehr individuelle
Förderung, hohe Bildungsbeteiligung und mehr
demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten. Elemente
polytechnischer Bildung sollen bereits in der
Sekundarstufe I Teil des Unterrichts sein. Wir wollen
eine Schule, die ohne Leistungsdruck und dem
damit verbundenen Gefühl des Scheiterns breit
anwendbares Wissen vermittelt und gleichzeitig im
kulturellen und sportlichen Freizeitbereich zur
Verfügung steht. Unser Ziel ist die flächendeckende
Einführung von Ganztagsschulen.
Hochschulen:
Unsere Hochschulen - weltoffene,
innovative und soziale Lebensräume!
Wir stehen für eine
leistungsfähige demokratische Hochschule in sozialer
Verantwortung. Denn Bildungschancen sind Lebenschancen.
Wir wollen, dass Hochschulen umfassend und frei
forschen können und nicht durch ständige
Finanzkürzungen darin begrenzt werden. Gleichzeitig
müssen sie Studienangebote erweitern und optimale
Studienbedingungen vorhalten. Es ist ein Skandal, dass
am Beginn des 21. Jahrhunderts der Geldbeutel der Eltern
stark über die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen,
entscheidet! Daher treten wir für ein gebührenfreies
Studium und ausreichende Studienplätze für
alle Studierwilligen ein.
Ausbildung:
Kein Aus nach der Schule - eine
gute Ausbildung ist unser Anspruch!
Nach wie vor stehen jedes Jahr
weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung als nachfragende
SchulabgängerInnen. Wie in den Vorjahren wird daher ein
erheblicher Teil auf die „üblichen“ Alternativen
ausweichen müssen: Jobben, berufsvorbereitende Maßnahme
oder Schule, um später wieder in der Statistik als einen
Ausbildungsplatz suchend aufzutauchen. Ohne Ausbildung
sind jedoch viele SchulabgängerInnen bereits zu Beginn
des Berufslebens ausgegrenzt. Wir meinen daher: Die
Ausbildungskrise muss ein Ende haben. Eine
qualifizierte Erstausbildung muss mit staatlichen
Mitteln garantiert werden. Im dualen Ausbildungssystem
müssen staatliche Maßnahmen ergriffen werden, die dafür
sorgen, dass alle Betriebe dieser gesellschaftlichen
Aufgabe in hoher Qualität nachkommen.